Die Gemeinde Kreischa gehört zum Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge und grenzt südöstlich an die Landeshauptstadt Dresden.

Kreischa besteht aus 15 früheren Gemeinden.

Geschichte
Kreischa wurde 1282 erstmalig urkundlich erwähnt. Der Name geht auf das altslawische cryshowe, Dorf des Krummen bzw. Lahmen zurück.

Verkehr

Bebauung und Wohnen
Die drei historischen Ortsteile haben verschiedene Dorfformen: Oberkreischa hat Blockflur, Niederkreischa ist ein Zeilendorf und Mittelkreischa ein Waldhufendorf. Das direkt angrenzende Lungkwitz war Dorf und Rittergut zugleich und ist nach archäologische Forschungen viel älter als seine erste urkundliche Erwähnung.

Auch die Namen aller anderen Ortsteile gehen auf das Altslawische zurück. Von der Dorfform her sind Kautsch und Gombsen Zeilendörfer, letzteres ein Doppelzeilendorf.

Weilerartige Orte sind Babisnau (Bauernweiler mit Blockflur), Brösgen (Rundweiler), Bärenklause, Theisewitz (beide Gutsweiler), Saida (weilerartiger Wohnplatz) und Sobrigau (Rundling bzw. Rundplatzdorf). Kleba ist ein Weiler mit 4 großen, unregelmäßig zueinander stehenden Dreiseithöfen und später gebauten Wohnhäusern als Streusiedlung.

Kleincarsdorf ist eine Gutssiedlung mit Häuserzeilen, Quohren ein Waldhufendorf, Wittgensdorf ist teilweise waldhufenförmig und Zscheckwitz ein Einzelgehöft (Rittergut).

Gesundheitswesen und Seniorenheime

Kirchen und Religionsgemeinschaften

Kultur und Freizeit
Südöstlich vom Ort liegt der Berg Wilisch (476 m). Dieser und das Lockwitztal laden zum Wandern ein. Sehenswert sind das Alte Sanatorium Kreischa sowie das Schloss und Stiftsgut Lungkwitz. Letzteres ist eine aus einer alten Wasserburg hervorgegangene Anlage.Das Schloss wurde 1619–1621 erbaut, nach längerem Leerstand erfolgte bis November 2014 die Sanierung zu einem Wohnkomplex.

Einkaufen und Einkehren

Lernen
In Kreischa gibt es eine Grund- und eine Oberschule.

Behörden und Notdienste

Sonstige Adressen